21. Apr 2009 | Gesellschaft |
HOMOPHOBER NACHBARSCHAFTSSTREIT
Kamen im Januar des vergangenen Jahres: Eine türkischstämmige Frau überfällt ihren 23-jährigen schwulen Nachbarn im Hausflur und schlägt minutenlang mit einem Gehstock auf ihn ein. Folgen: Krankenhaus und Gerichtsverhandlung.
Das Amtsgericht Kamen befasste sich nun mit dem Fall und glaubte den Ausführungen des jungen Homosexuellen, der aussagte, dass seine Nachbarin es einfach nicht habe akzeptieren können, dass er mit seinem Lebensgefährten im gleichen Haus wohne.
Die 48-Jährige wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss sie 500 an das Opfer und weitere 250 Euro an eine gemeinnützige Organisation bezahlen, die sich für die Rechte Homosexueller einsetzt. •ck
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